Frühstücksmuffins ohne Zucker

Frühstücksmuffins ohne Zucker

Endlich wieder Freitag. Heute gibt es mal wieder ein Frühstücksrezept. Ich suche immer wieder nach guten aber einfachen Rezepten, die Abwechslung in den Alltag bringen. Meine Kriterien: schnell, einfach und gesund.  Heute gibt es Frühstücksmuffins ohne Zucker. Außerdem sind sie glutenfrei und vegan. Aber für alle, die sich nicht glutenfrei und/oder vegan ernähren möchten, ist das Rezept auch schnell modifiziert.

Woher kommen Muffins eigentlich?

Muffins waren eine Zeit lang das Trendgebäck überhaupt. Inzwischen wurden ihnen von den Cupcakes ein bisschen die Show gestohlen. Woher sie genau stammen, ist gar nicht klar. In England versteht man unter „Muffins“ ein flaches Hefegebäck, das wie ein Toast gegessen wird. In Amerika hingegen versteht man unter Muffins kleine runde Kuchen. Eben unsere Muffins, die in Förmchen oder speziellen Backformen gebacken werden.  Ihren Namen haben die Muffins vermutlich aus Frankreich. Muffins soll sich von moufflet ableiten, der alten französischen Bezeichnung für Brot.

Es ist nicht mal bekannt, seit wann es Muffins gibt. Wer also noch ein neues Forschungsfeld sucht, könnte sich der Muffinsforschung verschreiben. Sie sind zumindest seit Anfang des 18. Jahrhunderts bekannt und wurden im 19. Jahrhundert zur englischen „Tea Time“ sehr bekannt. Die Herstellung von Muffins veränderte sich immer mal wieder, nicht zuletzt, weil das Backpulver erst im 19. Jahrhundert erfunden wurde. Allerdings benötigt ihr für mein Rezept kein Backpulver.  Muffins sind nicht zu verwechseln mit Cupakes. Sie sehen zwar ähnlich aus, enthalten aber selten Nüsse. Außerdem haben sie ein Topping, das aus Creme oder Zuckerguss besteht. Was man lieber mag, ist Geschmackssache. Vorteil der Muffins ist, dass sie länger haltbar sind und einfacher zu transportieren.

zuckerfreie Muffins

Frühstücksmuffins ohne Zucker

Mein heutiges Rezept ist für alle Veganer und/oder Allergiker geeignet oder für alle, die einfach ein zuckerfreies Rezept suchen. Das Rezept selbst habe ich schon ewig in meiner Papiersammlung, aber noch nie in der glutenfreien Variante gebacken.

Das benötigst du für zuckerfreie Muffins:

500 Gramm Bananen (geschält)

50 Gramm gehackte Mandeln

75 Gramm glutenfreie Haferflocken

125 Gramm Kokosmehl

100 ml natives Sonnenblumenöl

1 Prise Salz

(1 Prise Zimt)

(100 Gramm Rosinen)

Und so geht’s:

Zuerst musst du die Bananen richtig schön zerdrücken und in eine Rührschüssel geben. Danach kommt das Kokosmehl hinzu sowie die gehackten Nüsse und die glutenfreien Haferflocken. Vergiss die Prise Salz nicht. Wenn du willst (ich empfehle es), gib noch eine Prise Zimt dazu. Im Ursprungsrezept waren 100 Gramm Rosinen dabei. Ich habe sie weggelassen, weil sie viel Zucker enthalten.  Aber das ist Geschmackssache. Außerdem enthalten die Bananen bereits genug Fruchtzucker. Am Schluss gibst du das Sonnenblumenöl* in die Teigmischung und verrührst alles zu einem festen Teig.
Den Backofen anschließend auf 160 Grad vorheizen. Die Teigmischung in Muffinförmchen geben. Ich habe Silikonformen* benutzt, diese aber mit Papierförmchen ausstaffiert. Ansonsten solltest du die Silikonformen etwas einfetten.

Jetzt kannst du  die Muffins 30 Minuten backen. Die Frühstücksmuffins ohne Zucker solltest du mindestens 10 Minuten abkühlen lassen. Sie brechen leicht auseinander. Das Rezept ergibt 12 Muffins.

Topping:

Auf den Bildern siehst du, dass ich mir ein kleines Topping gemacht habe. Ich habe dazu einfachen Kokosjoghurt verwendet und Obst.

Varianten

Mit diesem Rezept kannst du auch ein kleines Bananenbrot backen. Einfach den Teig in eine gefettetete 24er Springform füllen und ebenfalls 30 Minuten bei 160 Grad backen lassen. Wenn du keine glutenfreie Variante backen willst, nimmst du einfach Weizenmehl oder Dinkelmehl. Auch die Haferflocken kannst du natürlich in der normalen Variante nehmen. Das Rezept bleibt durch beide Modifikationen trotzdem vegan.

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