Gugelhupf ohne Zucker

Gugelhupf ohne Zucker

Meine Mama hat in meiner Kindheit immer Gugelhupf gebacken. Es ist ein einfacher und zeitloser Klassiker. Heute gibt es die Variante ohne Zucker. Euch und mir auch sind zuckerfreie Rezepte lieber. Das haben mir  drei Leser nach dem Schokokuchen in der letzten Woche geschrieben. Voíla. Heute gibt es wieder ein zuckerfreies Rezept. Alle bisherigen Rezepte findet ihr hier.

Der Gugelhupf und seine  Namen

Der Gugelhupf hat seinen Namen nicht wegen seines Inhalts, sondern von seiner typisch hohen Kranzform. Diese bekommt ihr aus Keramik, Glas, Silikon und Metall. Mittlerweile gibt es diese auch in der Mini-Variante. Der Teig besteht aus Hefeteig mit Rosinen oder einfachem Rührteig. Seinen Ursprung hat der Gugelhupf vermutlich aus Süddeutschland, Österreich oder der Schweiz.Wer sich jetzt genau Gugelhupf-Land nennen darf, ist nicht klar. Ist vielleicht aber auch nicht so wichtig. Im Niederdeutschen kennt man den Gugelhupf als Napfkuchen oder Topfkuchen. Hier in der Pfalz ist er auch als Bundkuchen bekannt. In Schlesien und Thüringen findet ihr keinen Gugelhupf im Rezeptbuch, sondern Aschkuchen, in Sachsen wird er Bäbe genannt und im Elsass Kugelhupf oder auch Baba. Kennt ihr weitere Bezeichnungen?

 

Gugelhupf ohne Zucker

Das klassische Gugelhupf-Rezept enthält Eier, Mehl, Hefe und Butter. Er wird mit Puderzucker bestreut oder mit einer Schokoglasur dekoriert. Ich dachte ich probiere eine andere Variante aus und habe ein Rezept in einem alten Schulbuch gefunden, das ich nachgebackt habe. Also gibt es heute Gugelhupf ohne Zucker. Ich habe auf den Puderzucker verzichtet und den Kuchen mit Kakao bestreut. Hat hervorragend geschmeckt. Wenn ihr euren Kuchen verzieren wollt, geht das mit Kakao, Puderzucker, Schokoglasur.

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Zutaten

  • 200 Gramm Dinkelmehl
  • 100 Gramm gemahlene Mandeln
  • 1 Vanilleschote
  • 1 TL Natron (geht auch Backpulver)
  • 6 EL Ahornsirup
  • 3 EL Kokosöl
  • 120 ml Mandelmilch (geht auch normale Milch)
  • 4 EL Kakao
  • 1 Prise Meersalz
  • 4 EL Rum
  • Rosinen nach Wunsch

Anleitungen

  1. Mehl, Mandeln, Natron und das Mark einer vermischen. Die Eier trennen und die Eigelbe mit Ahornsirup, Rum Kokosöl und Milch mit einem Rührgerät gut verrühren. In einer neuen Schüssel das Eiweiß mit einer Prise Salz zu einem cremigen Schnee schlagen. Wer will, kann nun noch Rosinen zum Teig geben.

  1. Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Die Gugelhupf-Form sehr sehr gut einfetten.

  2. Die Mandel-Mehl-Mischung löffelweise unter die Eimischung heben. Eischnee, Rosinen und Mandeln vorsichtig unter den Teig ziehen.
  3. Die Hälfte des  Teiges in eine Guglhupf-Form füllen. Die andere Hälfte mit Kakao vermischen und dann ebenfalls in die Form füllen. Alternativ kann man natürlich auch die Kakaohälfte nach unten geben.
  4. Den Kuchen im Ofen auf der mittleren Schiene ca. 40 Minuten backen.

  5. Aus dem Ofen nehmen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Rezept-Anmerkungen

Das Rezept eignet sich auch für Muffins. Bei Muffins verringert sich die Backzeit auf ca. 20-25 Minuten. Für kleine Backformen kann man die Hälfte des Rezepts verwenden oder zwei Formen backen.

Zuckermagazin, Backen ohne Zucker, Zuckerblog

 

Guggelhupf zuckerfrei

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2 thoughts on “Gugelhupf ohne Zucker”

  • Liebe Julia,

    deine Rezepte sind ein Traum: Super lecker, sehen toll aus und dann auch noch Schlemmen mit gutem Gewissen <3 Finde es auch klasse, dass du immer Zusatztipps gibst wie bspw. den mit den Muffins. Den Guglhupf werde ich direkt jetzt am Wochenende ausprobieren (nur ohne Rum und Rosinen) – ganz lieben Dank!

    Liebe Grüße,
    Mona

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