Kokosriegel selber machen: Dein eigenes Bounty

Kokosriegel selber machen: Dein eigenes Bounty

Seid ihr  Fans von Kokos? Ich total. Von mir aus könnte es jeden Tag Bountys geben, Bountyeis, Bountycreme oder Raffaellos. Aber lassen wir das.  In diesen Industrieprodukten befindet sich bekanntlich eine Menge von den Zusätzen, die wir besser nicht regelmäßig zu uns nehmen. Ich habe jetzt selber Kokosriegel gebacken. Das Rezept stammt aus dem Vegan for fit-Kochbuch* von Attila Hildmann.

Der Original Bounty-Riegel

Warum nicht den Bounty-Riegel essen? Ganz einfach: Er ist eine Zuckerbombe. Im Bounty-Trio 85 Gramm stecken 41 Gramm Zucker. Das entspricht knapp der Hälfte des Riegels. Oder anders gesagt: Im Bounty Riegel (85 Gramm) stecken etwa 14 Stück Würfelzucker drin. In einem Bounty Eis am Stil stecken 6 Würfelzucker drin. Aber es ist ja nicht nur der Zucker, über den wir an dieser Stelle reden. In einem Bounty sind nur 21 Prozent Kokosraspeln drin. Dafür noch Glukosesirup, Kakaomasse, Emulgatoren, Kakaobutter, Milchzucker, Buttereinfett, Molkenpulver sowie das Feuchthaltemittel (Glycerin), Salz und Vanilleextrakt. Bei den Emulgatoren handelt es sich um Sojalecithin (E471). Lecithin ist ein Emulgator, der dazu dient fettige und ölige Bestandteile von Nahrung mit wasserhaltigen Bestandteilen zu verbinden. Es ist also eine Art Bindeglied Wenn man Wasser und Öl miteinander vermischt, dauert es nicht lange, bis sich die Wasser und Öl wieder voneinander trennen. Um dies zu verhindern, also um eine Öl-Wasser-Emulsion herzustellen, wird Lecithin als Emulgator zugegeben.

Zuckerblog, Kokos Riegel, Bountys selber machen

Kokosriegel selber machen: So geht’s!

Im Folgenden habe ich euch das Rezept von Attila Hildmann nachgemacht. Leider sind die Riegel nicht perfekt. Ich feile noch an der perfekten Riegelform. Aber ich kann euch versprechen, dass sie absolut mega lecker sind. Fairerweise muss ich aber hinzufügen, dass die Zutaten nicht ganz günstig sind. Kakaobutter und Mandelmus sind teuer. Du bekommst sie im Biomarkt oder bei Amazon*. Natürlich kannst du die Glasur auch durch eine herkömmliche Schokoladenglasur ersetzen, bedenke aber, dass viel Zucker in fertigen Glasuren steckt. Der Kakaoanteil kannst du in diesem Rezept selber steuern.

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Kokosriegel selber machen

Zubereitungszeit 30 Minuten
Portionen 10 Riegel

Zutaten

  • 300 Gramm Kokosflocken
  • 60 Gramm Agavendicksaft
  • 1 Prise Meersalz
  • 90 Gramm Kokosmilch (Fester Teil von der Dose)

Für die Glasur

  • 120 Gramm Kakaobutter
  • 120 Gramm weißes Mandelmus
  • 60 Gramm Bio-Kakao
  • 60 Gramm Agavendicksaft
  • 2 Messerspitzen Vanille
  • 1 Prise Meersalz

Anleitungen

  1. Kokokosflocken mit dem Mixer etwas zermahlen. Bitte nicht zu ganz kleinem Kokosmehl verarbeiten. Anschließend gibst du den Agavendicksaft dazu und das Salz sowie die Kokosmilch. Bei der Kokosmilch ist es sehr wichtig, dass du den festen Bestandteil nimmst, der sich bei einer Dose oben absetzt. Die Menge vermischst du mit einem Handmixer zu einem Teig.

  2. Aus dem Teig formst du mit den Händen zehn Riegel. Die Riegel legst du auf einen Teller und stellst diesen 10 bis 15 Minuten in das Gefrierfach.

  3. In dieser Zeit stellst du die Kakaobutter ins Wasserbad bis sie flüssig ist. Anschließend gibst du die Kakaobutter in eine Schüssel und fügst das Mandelmuss, Salz, Kakao und Vanille hinzu. Die Menge muss mit einem Schneebesen sehr gut vermischt werden.
  4. Wenn du die Riegel aus dem Tiefkühler holst, legst du sie zunächst auf ein Kuchengitter. Darunter legst du etwas Backpapier.  Jetzt bestreichst du die Kokosriegel mit einem Pinsel gleichmäßig. Wenn du die typischen Wellen drin haben möchtest, kannst du dies mit einer Gabel tun.

    Abschließend müssen die Kokosriegel noch einmal 20 Minuten in den Kühler.

  5. Ganz wichtig! Die Kokosriegel müssen kühl aufbewahrt werden. Am Besten in einer Keksdose im Kühlschrank.

Riegel aus Kokosflocken

*) Affilate Link: Ich erhalte für den Verkauf Provision von Amazon. Der Preis ändert sich für dich dadurch nicht.

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13 thoughts on “Kokosriegel selber machen: Dein eigenes Bounty”

  • Was für eine tolle Idee! Das scheint auch gar nicht so aufwändig zu sein, wie ich mir das vorgestellt habe 🙂 Ich liebe Bounty aber verkneife es mir meistens wegen des hohen Zuckeranteils. Das wäre mal eine Alternative. 🙂 Sollte man zwar sicher auch nicht 10 pro Tag von essen, aber klingt deutlich besser, als die Fertigriegel. Mega Tipp, danke dir!

    Liebe Grüße
    Sarah

  • Boah…… die sehen suuuuperlecker aus und habe ich mir direkt mal abgelegt. Ich bin ein echter Fan von Kokosnuss – bin damit zwar alleine in der Familie, aber das macht ja nichts. Dann werden mir die leckeren Sachen wenigstens nicht vor der Nase weggefuttert. Bitte mehr davon!!

    Viele Grüße, Simone

  • O M G … ich bin auch so ein kleiner Kokostiger und oben drein versuche ich auch gerade den Zucker zu deziminieren. In diesem Sinne, danke für die Inspo <3

    Ganz liebe Grüße
    Marjorie

  • Liebe Julia

    Yummy! Das sieht so lecker aus!

    Ich liebe Bounty, das werde ich bestimmt mal ausprobieren!

    Danke Dir für die Inspiration!

    Hab einen schönen Freitag!

    xoxo
    Jacqueline

  • OMG! Ich LIEBE Cocos und Bounty natürlich auch. Ab damit in meine Rezeptesammlung! Mhmmm… freu mich schon aufs Ausprobieren. Vielen Dank für das Rezept! <3

  • Ach DANKE ich liebe Kokos einfach und in Kombination mit Schokolade einfach perfekt.
    Diese Riegel selber zu machen ist ein Traum, so kann man immer und über all für Naschschub sorgen.
    Danke für das tolle Rezept,
    wird gleich mal ausprobiert.
    rel=“nofollow“>INSTAGRAM

  • Liebe Julia,
    es freut mich, dass mein Artikel dich bewegt und angesprochen hat. Jein, also bei mir ist sehr bunt gemischt und nicht jeder zeigt seine Kinder, einige sind sogar kinderlos. Ich sehe es eher bei Instagram wie damit umgegangen wird, regelrechtes Kopfschütteln dann bei mir.

    Ja, ich finde auch das Eltern von Jugendlichen einen Blick darauf haben sollten, wo sie sich bewegen. Ist vielleicht für die Jugendlichen ganz toll und man kann seine Kinder auch nicht von allem fernhalten, aber es gibt Sicherheit und man kann darüber reden, sollte etwas mal nicht richtig sein. Für mich gehört ein nacktes Kind nicht auf Facebook, egal ob im Schwimmbad, im Plantschbecken oder beim Pieschern in Omas Blumenbeet.

    Lieben Gruß,
    Sandra.

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