Salatdressing ohne Zucker – so geht’s!

Salatdressing ohne Zucker – so geht’s!

Fertige Salatdressings stehen in jedem Supermarkt im Regal.  Flasche aufdrehen! Zack und über den Salat kippen. Das ist einfach. Leider enthalten die meisten Salatdressing viel Zucker und andere Zusatzstoffe. Sie „versauen“ so den eigentlich gesunden Salat. Aber es geht uns vermutlich allen gleich: Manchmal muss es einfach schnell gehen. Die kleinen Päckchen im Supermarkt sind verführerisch.  Man muss keine entsprechenden Behälter mitschleppen, reißt einfach die Tüte auf, gibt sie über den Salat und alles ist gut. In diesem Beitrag erkläre ich, warum Fertigdressings nicht gut sind. Ganz zum Schluss gibts Tipps für ein Salatdressing ohne Zucker.

Wie viel Zucker steckt in Fertigdressings

Ich weiß nicht wie es euch geht, aber ich greife schon auch mal zu einem Fertigdressing. Gerade weil es schnell geht und weil es auch fertige Dressings gibt, die hier wirklich allen schmecken. Allerdings erschrecke ich dann immer wieder, wie viel Zucker in fertigen Dressings steckt. Ich habe mir mal ein paar fertige Dressings angeschaut. Vor allem in Light-Dressing steckt viel Zucker. Zucker ist wie Fett ein Geschmacksträger.  Ein Glas Knorr Salatgenuss mit 430 ml enthält 22 Gramm Zucker. Das entspricht 7 Würfelzucker. Natürlich isst man nicht die ganze Salatsauce. Trotzdem ist es Zucker, den man einsparen kann. Das Crème fraîche Dressing der gleichen Marke enthält in 500 ml sogar 39 Gramm Zucker. Das „Enjoy Dressing Mango Power Acai Beere und Acerola“ von „Kühne“ bringt es bei einer Menge von 100 Gramm auf 11 Gramm Zucker – das entspricht fast vier Zuckerwürfeln. Das Balsamico Dressing von Kühne (Himbeere) enthält auf 100 Gramm ebenfalls vier Würfelzucker. Das „Dressing Sylter Art“ von „Livio“ enthält 10,6 g Zucker auf 100 g Dressing – bei einer kleinen 30 Gramm Portion sind das 3.3 Gramm Zucker – ebenfalls mehr als ein ganzer Zuckerwürfel. Auf 100 Gramm sind das dann fast vier Stück Würfelzucker. Ein Diät-Dressing mit 150 Milliliter von Weight Watchers enthält 5 Würfelzucker.

Nicht nur der Zucker ist das Problem

Warum Zucker in unseren Lebensmitteln steckt, habe ich hier schon beantwortet. Die meisten Salatsoßen enthalten Verdickungsmittel, damit ihre Konsistenz dickflüssiger wird und sich die Soße besser über den Salat gießen lässt. Dafür werden modifizierte Stärken, Guarkernmehl oder Johannisbrotkernmehl, Xanthan und ähnliche Substanzen verwendet. Die Gründe dafür sind ähnlich: Die Salatsoße soll möglichst lange haltbar sein. Geschlossen sowieso, aber auch nach dem öffnen. Trotzdem findet sich auf den meisten Produkten ein Hinweis, dass diese Salatsauce besonders lange haltbar ist.  Was lernen wir daraus? Es ist tatsächlich besser, das Salatdressing selber zu machen.

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Salatdressing ohne Zucker – Rezepte

Himbeerdressing

Zutaten

  • 150g Himbeeren
  • 6 EL Balsamico-Essig
  • 5 EL Erdnussöl
  • Stevia Pulver
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung:

  1. Die Himbeeren in eine Rührschüssel geben und mit einem Zauberstab pürieren
  2. Essig und Öl hinzugeben und zu einer konsistenten Masse verrühren
  3. Nun mit Salz, Pfeffer und ggf. Stevia abschmecken

Honig Senf Dressing

Zutaten:

  • 50ml Olivenöl
  • 20ml Balsamico-Essig
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 TL Senf
  • 2 TL Honig
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung:

  1. Alle Zutaten in eine Rührschüssel geben und mit einem Schneebesen verrühren bis eine cremige Konsistenz entsteht.

Joghurtdressing

Zutaten:

  • 150g Joghurt
  • 1 EL Mayonnaise
  • 1 EL Öl
  • 1 EL Essig
  • 1 EL Senf
  • 1,5 Msp Stevia
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung:

  1. Alle Zutaten in eine Rührschüssel geben und gut verrühren
  2. Anschließend mit Salz, Pfeffer und Stevia abschmecken. Fertig!

 

Sylter Dressing

Achtung dieses Rezept enthält viele Kalorien.

Zutaten:

  • 150g Joghurt (10% Fett)
  • 1 Zwiebel
  • 4 EL Walnussöl
  • 2 EL Essig, hell
  • 2 EL Dill
  • 1 EL Crème fraîche
  • 1 EL Senf
  • 1,5 Msp Stevia
  • Etwas Zitronensaft
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung:

  1. Den Knoblauch pressen
  2. Die Zwiebel klein hacken und zusammen mit dem Knoblauch zu den übrigen Rezeptzutaten geben
  3. Nun kräftig mit einem Rührbesen mischen

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8 thoughts on “Salatdressing ohne Zucker – so geht’s!”

  • Hey du.
    Dein Artikel kommt gerade rechtzeitig, denn ich liebe Salat, vor allem momentan und ich bin auch die, die sich dann Fertigsalat mit Fertigdressing genüsslich „reinzieht“. Finde die Alternativ-Dressings, die du hier aufzeigst wirklich richtig, richtig gut. Ich danke dir dafür und werde mir diesen Artikel merken.

    Liebe Grüße,
    Sandra.

  • Vielen Dank für die tollen Dressing-Rezepte und die ausführliche Erklärung! Ich ärgere mich jedes Mal darüber, wie viel Zucker in manchen Dressings ist. Da isst man vermeintlich etwas Gesundes, wenn man sich einen Salat kauft, und eigentlich könnte man auch gleich den Burger essen (nun ja, etwas überspitzt gesagt) 😉
    Selbermachen ist ja bekanntlich sowieso am besten. Werde mal das eine oder andere Dressing von dir ausprobieren. 🙂

    Ganz liebe Grüße
    Sarah

  • Salatdressing ohne Zucker kommt mir sehr gelegen, v.a. verarbeite ich auch sonst oft und viel Stevia und empfinde die Süße und den Geschmack als echte Zuckeralternative.
    Liebe Grüße, Ina

  • Deine Dressings klingen ja super! Muss ich mir unbedingt merken. Ich mache meine Dressings meisten nur mit Essig und Öl. Wird aber auf Dauer langweilig.

    LIebe Grüße
    Lisa

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