Schreibtischkoma – So bleibst du ohne Zucker am Schreibtisch fit

Schreibtischkoma – So bleibst du ohne Zucker am Schreibtisch fit

Vollgefühl und Müdigkeit am Schreibtisch: Der Durchhänger am Arbeitsplatz gehört für die meisten Arbeitnehmer zur Mittagspause dazu. Müdigkeit, Schlappheit und Völlegefühl führen ins Mittagstief. Ein Leistungsknick ist vorprogrammiert. Warum das so ist und welche Bedeutung Zucker hat, erfährst du in diesem Beitrag.
Das Mittagstief scheint ein Bürophänomen zu sein. Zuhause äußert es sich seltener als im Büro. Das liegt daran, dass wir uns zu Hause mehr bewegen als im Büro. Deswegen kommt es nach der Müdigkeit häufig zum umgangssprachlichen Fresskoma, Schreibtischkoma oder zur Schnitzelstarre. Die sogenannte “postprandiale Müdigkeit” tritt dann ein, wenn das Mittagessen (zu) üppig war und die Verdauung nicht mitspielt. Der Körper ist damit beschäftigt, das Mittagessen zu verdauen. Dafür benötigt er Energie. Der Körper leitet den Großteil des Sauerstoffs im Blut in den Bauchraum, um Magen und Darm zu unterstützen. Die gute Nachricht lautet: Nicht jedes Mittagessen verursacht ein Schreibtischkoma mit anschließendem Tiefschlaf. Mit unserem Essverhalten bestimmen wir selbst, ob wir müde, antriebslos und träge werden.

Mittagstisch, Kantinenessen oder Brot?

Das richtige Mittagsessen im Büro ist ein wichtiges Thema. Wer eine Kantine vor Ort hat, kann Glück oder Pech haben. Erfreulich ist, dass immer mehr Betriebe auf ein vielfältiges und ausgewogenes Essensangebot in der Kantine achten. Im Betriebsrestaurant empfiehlt es sich, das Essen so auszuwählen, dass die Hälfte des Tellers mit Gemüse oder Salat belegt ist, ein Viertel jeweils mit Beilagen mit Kohlenhydraten und einem Viertel aus Fleisch oder Fisch. Kohlenhydrate sind dabei nicht per se schlecht und füllen gerade Mittags den Energiespeicher gut auf. Es kommt auf die Menge und die Kombination an. Am besten sind natürlich proteinreiche Lebensmittel. Sie belasten unseren Körper weniger stark als kohlenhydratreiche Lebensmittel.
Wer nicht die Möglichkeit hat, ins Mitarbeiterrestaurant zu gehen, ist am besten beraten, wenn er sein Essen mitbringt. Dafür eigenen sich Salate mit Hülsenfrüchte, selbstbelegte Brote, Overnight Oats und andere Leckereien, die sich prima und einfach vorbereiten lassen. Fastfood und Süßes sollten vermieden werden. Fastfood und Süßes enthalten viele leere Kalorien, Fett und Zucker. Der Zucker lässt den Blutzucker extrem nach oben schnellen. Auf das vermeintliche Hoch während der Mittagspause, folgt das Mittagskoma. Die Konzentration lässt nach, Fehler passieren.

Zucker pur: Der Snack aus dem Automat

Automaten mit Süßigkeiten sind in vielen Firmen ein Service für die Mitarbeiter. Leider enthalten die meisten Automaten süße Riegel und süße Getränke. Dabei sollte man sich vor Augen enthalten, dass ein Müsliriegel mit 25 Gramm etwa 4 Stück Würfelzucker enthält. Ein Softdrink bringt es mit 500 ml auf schlappe 20 Stück Zucker. Und auch in den Kaffeespezialitäten aus dem Coffeeshop kann nebenan kann jede Menge Zucker stecken.  Besser ist es auf frisches Obst oder Gemüsesticks zurückzugreifen oder Naturjoghurt mit Obst.  Wer fit im Job sein will, sollte seinen Speiseplan abwechslungsreich und ausgewogen gestalten. Dabei gilt auch, dass Ausnahmen völlig in Ordnung sind. Wenn die Kollegin Geburtstag hat und ein Stückchen Kuchen mitbringt, ist das kein Problem. Gibt es jeden Tag Kuchen, entstehen im Laufe der Zeit Überschüsse, die der Körper nicht verarbeiten kann. Die Folge sind Trägkeit, Konzentrationsschwierigkeiten und Übergewicht. Eine tolle Alternative sind übrigens diese Frühstücksmuffins.

Nicht nur auf das Essen kommt es an

Zu einem gesunden Lebensstil gehört es auch, sich regelmäßig zu bewegen. In der Mittagspause bietet sich an, eine Runde Laufen zu gehen. Ob alleine oder mit einem netten Kollegen – Sauerstoff tanken tut gut.  Ein kurzer Spaziergang kann die Mittagsmüdigkeit bekämpfen. Beim Spazierengehen kommt nicht nur der Kreislauf in Schwung und die Sauerstoffversorgung wird gesteigert – für die Verdauung braucht unser Organismus nämlich ausreichend mit Sauerstoff angereichertes Blut. Wenn wir uns bewegen, werden auch vermehrt Adrenalin und Testosteron ausgeschüttet. Beide Hormone lassen uns aktiver, fitter und wacher fühlen. Dazu trägt übrigens auch eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr bei.

Trinken macht fit

Ob Kaffee nun zur täglichen Trinkmenge zählt oder nicht, ist umstritten. Gegen Kaffee spricht auch nichts. Es ist aber wichtig, auch ausreichend Wasser oder ungesüßten Tee zu trinken.  Genügend Flüssigkeitzufuhr ist wichtig, damit das Blut ausreichend zirkuliert und alle Organe ausreichend versorgt werden. Trinken macht fit und beugt Müdigkeit und Konzentrationsschwierigkeiten vor. Auch hier kommt es auf die richtige Getränkewahl an. Die meisten Limos enthalten viel Zucker.
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