Vanillesauce ohne Zucker: Lecker und einfach

Vanillesauce ohne Zucker: Lecker und einfach

Ab und zu brauche ich ein Stück Heimat. Dampfnudeln sind für mich Heimat, denn meine Mama macht tatsächlich die besten Dampfnudeln. Dampfnudeln, das sind die kleinen Hefeklöße, die es überwiegend in Süddeutschland und Österreich gibt. Hier in der Pfalz isst man sie gerne mit Kartoffelsuppe. Ich kenne sie und liebe sie in der Variante mit Vanillesauce. Als der Speiseplan stand, habe ich mich gefragt, wie man eigentlich eine echte Vanillesauce ohne Zucker macht. Ich habe ein Rezept (hier gibt es die anderen) gefunden, das ich dann etwas abgewandelt habe. Aber Voilá, Vanillesauce geht auch ohne Zucker gut.

Vanillesauce ohne Zucker

Vorbereitungszeit 10 Minuten
Zubereitungszeit 15 Minuten
Arbeitszeit 25 Minuten
Portionen 2

Zutaten

  • 1/2 Stück Vanilleschote
  • 500 ml Milch/Milchersatz
  • 1 -2 EL Speisestärke
  • 1 Prise Salz
  • 1 Stück Eigelb

Anleitungen

  1. Vanilleschote aufschneiden und das Mark mit einem Messer herauskratzen.
  2. 5 Esslöffel Milch oder Milchersatz mit der Stärke verrühren, den Rest Milch mit der ausgekratzten Vanilleschote, dem Vanillemark und einer Prise Salz aufkochen.

  3. Die Speisestärke-Milchmischung und das geschlagene Eigelb in die aufgekochte Milch geben und verquirlen. Herd ausschalten und die Soße noch etwa eine halbe Minute nachköcheln lassen, dabei mehrmals umrühren.

Aber nur Vanillesauce ist natürlich auch keine vollwertige Mahlzeit. Also gab es dazu die Dampfnudeln. Ich habe dieses Mal sogar einen Vorteig gemacht und mich am Abend vorher in die Küche gestellt.

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Rezept für Dampfnudeln

Dampfnudelrezept mit Hefeteig

Portionen 4
Autor Zuckermagazin

Zutaten

  • 200 Gramm Weizenmehl
  • 200 ml Milch
  • 0,5 Gramm Frischhefe

Hauptteig

  • 1 x Vorteig
  • 300 Gramm Weizenmehl
  • 110 ml Milch
  • 15 Gramm Frischhefe
  • 5 Gramm Salz

Zum Ausbacken/Dünsten

  • 1 Esslöffel Schmalz
  • 1/2 Esslöffel Butter
  • 5 Grmm Salz
  • 1/8 Liter Wasser

Anleitungen

  1. Die Vorteigzutaten mischen und 12 bis 16 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen. Am besten am Vorabend vorbereiten, zudecken und an einem warmen Ort gehen lassen.

  2. Am nächsten Tag. Alle Zutaten (Hauptteig) fünf Minuten auf niedrigster Stufe zu einem Teig durchmischen und diesen anschließend 10 bis 15 Minuten auf zweiter Stufe kräftig auskneten. Ich habe dazu ein Handrühergerät genommen, das geht natürlich auch mit Küchenmaschinen. Anschließend noch mal eine Stunde warm gehen lassen.


  3. Den Teig nochmals durchkneten und 80-90 g-Stücke abstechen. Zu runden Teiglingen formen und abgedeckt 1 Stunde auf die Seite stellen.

    Eine sehr gut beschichtete oder gusseiserne Pfanne mit Glasdeckel mit mit Wasser füllen. Es geht auch ein entsprechender flacher Topf.  Schmalz, Butter und Salz zugeben und auf höchster Stufe aufkochen lassen. Sobald das Wasser kocht, die Teiglinge eng anliegend in die Pfanne setzen und den Glasdeckel schließen.

    Danach die Dampfnudeln etwa 3 Minuten auf höchster Stufe kochen lassen. Weitere 15 Minuten auf niedriger Hitze kochen lassen. Das Wasser sollte bis dahin komplett verbraucht sein. Auch am Deckel sollte sich kaum mehr Wasser befinden. Während dem Kochen den Deckel nicht heben. Man sagt, das Aroma geht sonst verloren.


  4. Den Deckel vorsichtig hochheben und schnell umdrehen, sodass keinerlei Wasser vom Deckel auf die Dampfnudeln tropft.

    Die Dampfnudeln sollten an der Unterseite eine knusprige, braune Kruste ausgebildet haben.

  5. Anschließend mit der Vanillesauce anrichten.

Meine persönliche Challenge waren weniger die Dampfnudeln und die Vanillesauce, sondern eher das stilvolle Fotografieren der Vanillesauce ohne Zucker. Irgendwie sieht das so schnell unschön aus und es ist eine wirkliche Kunst, Dampfnudeln hübsch aus der Pfanne zu heben. Aber sie sind selbstgemacht und das darf man auch sehen.  Und ich sage es sehr gerne: Sie haben super geschmeckt, aber meine Mama macht sie einfach noch einen Ticken besser.

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